Was Muskeln mit Langlebigkeit zu tun haben?

Früher mussten sich Menschen ziemlich viel Mühe geben, um gutes Essen zu bekommen. Sie jagten den wilden Tieren nach oder sammelten Beeren und Wurzeln. Derzeit verbringt man im Laufe des Lebens Jahrzehnteim Sitzen, wofür er nicht erstellt wurde. Überdies, wenn man sich schon bewegt, ist die Mühe oft auf den Weg vom Haus zum Auto oder vom Sessel im Wohnzimmer zum Kühlschrank begrenzt. So genießen wir etwa 1/3 weniger Bewegung als z. B. vor 100 Jahren, und doch brauchen die Muskeln täglich 300 Stimuli zum Entwickeln, und 200 Reize um leistungsfähig zu bleiben. Es wurde auch in Zusammenhang damit ein Experiment durchgeführt. Einige völlig fitten Ärzte wurden für 9 Tage ins Bett gelegt. Es stellte sich heraus, dass die Leistungsfähigkeit ihrer Körper um 21% verringert hat, und das Herz um 10% geschrumpft ist – in nur 9 Tagen! Fazit – Bewegung macht gesund. Klingt bekannt?

Eine sitzende Lebensweise führt dazu, dass das Skelett und die Muskeln schwächer, der Atem kürzer, die Muskeln der Beine und des Rückens schlaff werden, die Wirbelsäule verliert ihre Elastizität und Nährstoffe erreichen die Wirbel nicht. Im Endergebnis, schwinden die Muskeln nach und nach, uns fehlen die Kräfte, wir müssen uns öfter setzen. Was sind die Konsequenzen? Leider erhöht sich das Risiko von Nebenwirkungen: Hämorrhoiden, Krümmung der Wirbelsäule, Kopfschmerzen, Scheibenvorfall, erhöhte Fettmasse, die Haut wird schlaff, Knochen werden brüchiger, der Verstand wird faul, und das Immunsystem funktioniert nicht mehr richtig. Dies ist eine ziemlich düstere Perspektive, wenn wir noch keine Senioren im fortgeschrittenen Alter sind. Es gibt jedoch eine gute Nachricht. Unabhängig vom Alter, in dem du beginnst, dich zu bewegen, beginnen die Muskeln zu entwickeln und sich zu verstärken. Selbst bei einem Siebzigjährigen wird das Training als Ergebnis Zunahme an Muskelmasse bringen.

Ein weiteres Plus für die Muskelentwicklung ist die Tatsache, dass gerade in den Muskeln die Fettverbrennung auftritt. Jedoch entgegen dem Anschein, kann man nicht zu intensiv üben, da dann der Körper in erster Linie zu Beständen von Zucker greift, und erst nach einer langen Zeit beginnt er, Fett zu verbrennen. Man muss das Training richtig dosieren, sodass die Muskel von der ersten Minute des Trainings zu Fettreserven greifen. Dann, außer der Stärkung der Muskeln, bekommen wir ein wunderbares Nebenprodukt: eine schlankere und attraktivere Figur, und doch, darum geht es auch.

Beim Schreiben über Muskeln kann man unseren wichtigsten Muskel nicht vergessen, und zwar das Herz. Es arbeitet doch sehr intensiv, indem es Blut dem gesamten Körper pumpt. Man kann ihm bei dieser harten Arbeit helfen. Regelmäßige körperliche Aktivität reicht. Sie verursacht eine Senkung der Ruheherzfrequenz, d.h. das Herz muss nicht so oft schlagen, der Puls fällt durchschnittlich um etwa 25%. Außerdem wird das Herz und alle Gewebe des Körpers bei der körperlicher Anstrengung besser mit Sauerstoff versorgt, was Herzkrankheit und Herzinfarkt vorbeugt. Und nun wie kann man nicht anfangen, sich zu bewegen?

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Vorteile der guter Form der Muskeln:

– Jugendliches Aussehen: starke Muskulatur gleich unter der Haut hält glatte und frische Gesichtszüge.

– straffe Figur: Jedes zusätzliche Gramm Muskelmasse hilft, Fett zu verbrennen

– Stabile Knochen: starke Muskeln schützen das Skelett-System vor falschen Belastung, vorbeugen Gelenkschmerzen, Osteoporose und Wirbelsäulenbeschwerden

– Ein effizientes Immunsystem: Muskelaktivität stimulieren das Immunsystem des Körpers.

– Gesunde Lungen: Jede Zelle wird besser mit Sauerstoff versorgt.

– Sauberes Blut: Muskelaktivität hilft, Cholesterinspiegel zu senken. Das Blut fließt schneller und gerinnt nicht so leicht.

– Starkes Herz: ein langsamer Herzfrequenz im Ruhezustand bedeutet ökonomische Arbeit des Herzens – es wird länger schlagen !!!

– Maximale Fitness: sogar bis zum siebzigstem Lebensjahrfit bleiben

Muskeln sind sehr wichtige Organe, die einzige, die so gut Abnutzung widerstehen und immer noch bereit sind, sich zu entwickeln und ihre Masse aufzubauen. In guter Form gehalten und regelmäßig verstärkt, lassen uns die Muskeln sehr lange die jugendliche Agilität genießen und verlangsamen den Alterungsprozess stark. Es bleibt nichts übrig, nun einfach aufzustehen und ins Fitnessstudio oder in den nahegelegenen Wald ein bisschen üben zu gehen. Eins ist sicher, wir kommen zurück lächelnd und voller Energie, und doch das heißt Jugend.

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Nach dem Buch „Forever young” von Dr. med. Ulrich Strunz