Wie schmerzlos Zucker absetzen?

Es beginnt harmlos, nur ,,etwas zum Naschen“; einmal, vielleicht zweimal in der Woche. Später gibt es unkontrollierte Wanderungen zu dem Fach mit Süßigkeiten und bevor man es bemerkt, wird man ein ungezähmter Süßaholic. Was soll man dann tun?

Das Absetzen von Zucker ist nicht einfach, aber es bringt nur Wendung zum Besseren. Wir hören auf, Fett im Körper zu speichern, die Konzentration verbessert sich, wir haben bessere Immunität und wir vermeiden Stimmungsschwankungen bei jedem Insulinschub. Am Anfang lohnt es sich, die Herausforderung anzunehmen, sei es auch für nur 21 Tage, um zu sehen was für Metamorphose sich in unseren Körper und Geist vollzogen hat. Aber bevor das passiert, sollten man die 3 wichtigsten Wegweiser kennen lernen:

1. Tu es sofort! – nicht ab Januar, nicht ab Montag, nicht ab morgen. Jetzt! Das rituale Abschied mit Süßigkeiten scheitert immer. In diesem Fall funktioniert viel besser, statt der Methode der kleinen Schritte, eine bewusste Schocktherapie.

2. Unterstützung finden – Du kennst das Sprichwort ,,ein Mann ist kein Mann“? Auch wenn wir den Eindruck haben, dass wir allein nicht stark genug sind, sich der Herausforderung zu stellen, dann samt mir einer anderen Person werden wir uns unbesiegbar fühlen. Manchmal braucht man die Unterstützung, um ein freundliches Wort zu hören, ein anderes Mal, als die Stimme der Vernunft. Eines ist sicher – wir werden weg von Süßigkeiten bleiben, wenn auch nur, um den Genossen nicht zu enttäuschen, der dabei mit uns ist.

3. Experimentiere! – bereitete Fruchtmischungen zu, schließ Freundschaft mit Samen, teste neue Salate. Zucker aufgeben wird viel leichter, wenn man zu ihm eine interessante Alternative findet. Einen Schokoriegel aus dem Geschäft kann man durch Banane-Haferflocken-Kekse ersetzen und zuckerhaltige Getränke durch einen Fruchtcocktail. Niemand hat gesagt, dass das Leben ohne Süßigkeiten geschmacklos und langweilig sein muss!

Der Verzicht auf Zucker setzt uns nur an den ersten ein paar Tagen nach der Entwöhnung hart zu. Danach – mit ein wenig Schläue und Kreativität – gibt es nur Leichtigkeit, Euphorie und großen Stolz!

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